alphanova_Wohnassistenz

Erfahrungsbericht

Ein Leuchtturm für den Alltag

Séamus Gischler hat sich seinen großen Traum erfüllt: in einer eigenen Wohnung zu leben. Er nutzt die Wohnassistenz von alpha nova.

Der Weg in die eigene Wohnung war geprägt von gesundheitlichen und persönlichen Herausforderungen. Er lebt heute selbstständig und erhält Unterstützung, wo sie im Alltag notwendig ist.

Unterstützung, die sich mitentwickelt

Séamus ist 23 Jahre alt und lebt mit einer Autismus-Spektrum-Störung. Nach einem Burnout und einer Depression befand er sich ebenfalls in einem Transprozess. Seine Geschlechtsidentität stimmt nicht mit dem bei seiner Geburt zugewiesenen Geschlecht überein.

Die familiäre Situation war für ihn zunehmend belastend und es war klar, dass er eine Wohnform brauchte, die zu seinen Bedürfnissen passt. Der erste Schritt führte ihn ins Trainingswohnen von alpha nova. Dort wechselte er von einer Wohngemeinschaft in eine Einzelwohnung, da das Zusammenwohnen nach den belastenden Erfahrungen, der Erschöpfung nach der Familiensituation, dem Transprozess und einer Lehre als Buchbinder zu viel für ihn waren. In der Einzelwohnung konnte er sich besser stabilisieren und erhielt Unterstützung vom Betreuungsteam.

Begleitung, die den Alltag erleichtert

Nach dem Trainingswohnen wechselte Séamus in das teilzeitbetreute Wohnen. Viele Alltagsaufgaben konnte er bereits selbst übernehmen, dennoch blieb die Unterstützung wichtig. Vor allem während seines Transprozesses begleiteten ihn zahlreiche Termine und organisatorische Aufgaben.

Angekommen in den eigenen vier Wänden

Heute lebt Séamus in seiner eigenen Wohnung. Als es die Möglichkeit ergab, die Wohnung seiner Großmutter zu übernehmen, unterstützte ihn alpha nova beim Umzug und der Organisation. Gemeinsam wurde die Wohnung so eingerichtet, dass sie seinen Bedürfnissen entspricht.

Die Wohnassistenz begleitet Séamus weiterhin, etwa bei der Strukturierung seiner Woche und organisatorischen Aufgaben. Gleichzeitig lebt er heute selbstständig und beschreibt seine Wohnung als seinen persönlichen „Leuchtturm“: „Ich fühle mich dort sicher und geborgen. Die Bezeichnung passt auch deshalb, weil in meiner Wohnung bis weit in die Nacht hinein Licht brennt. In der Nacht gibt es wenig Zugriffe von außen, das ist angenehm. Ich mag es sehr, in meinem Leuchtturm zu sitzen und diese ruhige Zeit zu genießen.”

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